Gerhard Kalinka zur Hetze gegen die Bündnisgrünen

“Pünktlich zum Wahlkampfauftakt findet das übliche Gehetze statt.
Lüge und die Desinformation sind bei Rechtsextremen Standardmethoden. Als Hauptfeind haben sie die Bündnisgrünen ausgemacht, denn sie haben in wichtigen Punkten eine gegensätzliche Haltung:

  • Für eine offene und vielfältige Gesellschaft, gegen Einmauerung und Standardisierung
  • Für Wissenschaftlichkeit, gegen Verschwörungsgeschwurbel
  • Für basisnahe Demokratie, gegen autoritären Führerstaat
  • Für Zukunftsorientierung, gegen verklärte Rückwärtsschau
  • Für Verantwortung für die Zukunft, gegen blindem Konsum-Egoismus im hier und jetzt

Es sind Propaganda-Memes im Umlauf, die Grüne lächerlich machen sollen, sie als „häßlich“, „dumm“ oder „deutschfeindlich“ darzustellen. Wenig verwunderlich sind die Parallelen zur antisemitischen NS-Propaganda. Zu dieser Propaganda gehören auch angebliche Zitate von Grünen.

  • Die meisten Zitate sind völlig frei erfunden.
  • Die wenigen verbliebenen realen Zitate sind nur in ihren Kontext verständlich. Dieser wird bewusst unterschlagen.
  • Tatsächlich sind einige wenige Zitate real. Sie geben aber nicht grüne Positionen wieder, die durch gemeinsam beschlossene Grundsatz- und Wahlprogramme definiert sind. Ein einzelnes Mitglieds kann auch mal daneben liegen.

Also: Rechte Propagandisten mixen wenige reale Zitate mit gezielten Lügen. Die wenigen Zitate sollen eine Allgemeingültigkeit vorspiegeln. Die tatsächlichen Grünen Positionen, etwa das Grundsatz- oder Wahlprogramm, werden verschwiegen.”

Gerhard Kalinka, Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis 62

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